Herbede


Seine Geschichte

1150 Jahre Geschichte haben Herbede an der Ruhr geprägt und dem Ort mit seinen historischen Bauten und kleinen Fachgeschäften ein unverwechselbares Aussehen gegeben. Fast 15.000 Einwohner zählt der Ort, der bis 1975 eine selbständige Kleinstadt war. Die Herbeder selbst sprechen lieber von ihrem ”Dorf”.

Lesen Sie den Beitrag Dorf-Stadt-Vorort von Heiner Knährich, Heimatverein, zur Geschichte Herbedes.


Seine Zukunft – Tourismus im herrlichen Ruhrtal

Der Lebens- und Kulturraum Herbede hat wichtige geografische Vorzüge. Insbesondere hat der Ort einen hohen Freizeitwert für die Bürger Herbedes, aber auch für das gesamte Ruhrgebiet und für das südlich an Herbede angrenzende Sauerland.

Herbede verdankt seine besondere Stellung seiner unmittelbaren Lage an der Ruhr und am Kemnader Stausee mit großen Freiflächen und zahlreichen Freizeitangeboten, im Süden begrenzt durch hügelige, größere zusammenhängende Waldgebiete, die ins Sauerland und Bergische Land übergehen. Herbede hat zahlreiche Rad- und Wanderwege. Die Großstädte Essen, Bochum und Dortmund sind in wenigen Minute zu erreichen. Fünf Universitäten liegen in direktem Einzugsbereich Herbedes (Witten-Herdecke, Bochum, Dortmund, Essen, Wuppertal).

Das Ruhrtal gehörte vor der Industrialisierung des Ruhrgebietes neben dem Rheinland zu den ersten touristischen Zentren Deutschlands. Auch Herbede hat einige touristische Schätze zu bieten, die seit einigen Jahren, wie auch andernorts im Ruhrgebiet, entdeckt bzw. wieder entdeckt und herausgeputzt werden. Touristische Highlights sind die z.T. bereits sehr gut ausgebauten Ruhrtal-Wander- und Radwege, die direkt am Kemnader Stausee vorbei und durch Herbede hindurch führen. Daraus entstehen für den Stadtteil zukünftig große Chancen, seine Attraktivität zu stärken.


Seine aktuellen Aufgaben – Auf dem Weg zu einer ISG

Für die Herbeder Bürger steht der Erhalt der Lebensqualität an erster Stelle. Die angemehme, freundliche Einkaufskultur, in der sich auch auswärtige Bürger wohlfühlen, wurde in den vergangenen Jahrzehnten durch eine umsichtige städtebauliche Entwicklung im Ortskern stark gefördert.

Zwar konnte die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmitteleinzelhandels außerhalb des gewachsenen Zentrums 2008 verhindert werden, aber dies reicht zum Überleben des dörflich-kleinstädtischen Stadtteils nicht aus. Bürgerkreis und Heimatverein engagieren sich für die Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG/BID), die aus Sicht der Vereine für unseren – noch vitalen – Stadtteil unverzichtbar ist. Die beiden Vereine bringen das Dorfmeister-Projekt (seit 2006) und den Bürgerladen (seit 2004) als Bausteine in eine zu gründende Immobilien- und Standortgemeinschaft ein.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Leave a Reply

5 visitors online now
1 guests, 4 bots, 0 members
Max visitors today: 7 at 07:14 pm GMT-1
This month: 11 at 09-04-2010 10:47 am GMT-1
This year: 27 at 02-23-2010 07:05 am GMT-1
All time: 27 at 02-23-2010 07:05 am GMT-1