Bericht zur Bürgerversammlung vom 19.08.20

Am 19.08.2020 fand eine vom Bürgerkreis, von der Werbegemeinschaft und dem Heimatverein initiierte Bürgerversammlung im Biergarten des Zollhauses an der Lakebrücke (unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften) statt, die außerordentlich gut besucht war. Auf dieser optimal vorbereiteten Versammlung, die von Dr. Gerd Frahne überkonzeptionell und überparteilich moderiert wurde, wurden die verschiedenen Konzepte auf großen Plakaten den interessierten BürgerInnen dar- und vorgestellt. Im Anschluss kamen die Bürger zu Wort und es kam zu einer Diskussion, die die Konzepte aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtete, mit Kritik, Anregungen und weiteren Ideen ergänzte. Die Versammlung endete mit dem Vorschlag, einen Arbeitskreis (AK) zum Brückenneubau zu gründen. Dieser AK soll von interessierten und engagierten Bürgern und von den drei mitveranstaltenden Vereinen unabhängig und überparteilich getragen werden. Alle Parteien im Rat sowie der verantwortliche Landesbetrieb Straßen.NRW waren ausdrücklich eingeladen, die großen Parteien waren nur durch Frau Günzel (SPD) vertreten.

Der AK traf sich am 08.09.20 bereits zum dritten Mal, wobei die Diskussion der Bürgerversammlung weitergeführt und durch neuere Entwicklungen und Maßnahmen ergänzt wurde. Es werden nicht nur weitere Treffen, sondern auch konkrete Aktionen und Maßnahmen folgen, wie eine Petition an den Landtag sowie eine Bürgeranregung an den Rat der Stadt Witten. Ab Mitte September ist eine Unterschriftenaktion geplant. Der Arbeitskreis, der mittlerweile nahezu 30 Mitglieder zählt und sich in drei Arbeitsgruppen gliedert (Petition, Brückenvarianten, Lakebrücke und Umfeld), ist weiterhin an einer starken Zusammenarbeit und Kooperation zwischen den Bürgern, allen Parteien und Vereinen, den Gewerbetreibenden, der Verwaltung und Straßen.NRW interessiert und arbeitet aktiv darauf hin. Ausdrückliches Ziel ist es, alle interessierten und besonders die von der jahrelangen Sperrung stark betroffenen Bürger nicht nur in einem transparenten Prozess zu informieren, sondern auch – wo es möglich ist – aktiv zu beteiligen. Gerade aber nicht nur wegen der bevorstehenden Kommunalwahl und der Brisanz für alle Bevölkerungsschichten ist dieses Thema ein Bürgerthema und sollte als solches auch von allen Seiten so behandelt werden. Der AK kann somit im doppelten Sinne des Wortes zu einem “Brückenbauer” werden, nicht nur über die Ruhr, sondern auch zwischen allen Beteiligten, sozusagen auch über alle vermeintlichen Gräben hinweg.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung:

Presse_Info. zur Bürgerversammlung