Stadtentwicklung
Aus Sorge um den Erhalt der kleinstädtischen Struktur Herbedes setzt sich der Bürgerkreis seit 2003 u.a. für ein Stadtteilentwicklungskonzept ein: die Meesmannstraße (Hauptstraße) soll als Einkaufszentrum und das Gerberviertel als Wohn- und Freizeitbereich weiterentwickelt werden.
Das Zentrum Herbede ist räumlich durch die Wittener Straße, Vormholzer Straße, Meesmannstraße, Rautertstraße und „Platz an der Schmiede“ geprägt, wie dies bereits im
GMA-Einzelhandelsgutachten von 1997 über die Weiterentwicklung der Einzelhandelsstruktur empfohlen wurde. Die Einzelhandelsentwicklung in den vergangenen 10 Jahren bestätigt diese räumliche Ausprägung.
Entwicklungspotenzial für den Einzelhandel ist im Ortskern an der Meesmannstraße nach Auffassung des Bürgerkreises in ausreichendem Maß vorhanden, so dass eine Ausweitung über die Wittener Straße hinaus nicht in Frage kommt.
Das Positionspapier “Zur räumlichen Einzelhandelsentwicklung des Zentrums Herbede” der drei Herbeder Vereine, Bürgerkreis, Werbegemeinschaft und Heimatverein, ist Ausdruck der Entschlossenheit, die noch intakte kleinstädtische Struktur Herbedes zu erhalten.
Die Diskussion wird seit dem Bürgebegehren 2004 in Herbede intensiv geführt. Workshops, Stadtteilwerkstätten, geänderte und wieder zurückgenommene Rahmenpläne, die Dokumentation des Bürgerkreises, zahlreiche Pressemeldungen, zwei Umfragen unter Herbeder Geschäftsleuten und Immobilienbesitzern (2006 und 2007), Stellungnahmen des Bürgerkreises, des Heimatvereins und der Werbegemeinschaften, fachliche Dokumente, die den Fraktionen zugesandt wurden, Leserbriefe usw. haben den Parteien des Wittener Rats genügend Material geboten, sich klar und eindeutig zur Ansiedlung eines großen Lebensmittelsupermarktes im Gerberviertel äußern zu können.
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